Mandel

Spanische Mandeln- Genuss mit langer Tradition. Das feine Aroma der gesunden Energiequelle ist seit mehr als 4000 Jahren bekannt. Ursprünglich aus Asien stammend, werden Mandelbäume in Spanien und anderen Ländern im Mittelmeerraum kultiviert.

Je nach Sorte versteckt sich in der Schalenfrucht entweder ein süßer oder ein bitterer Kern. Bittermandeln sind in unbehandeltem Zustand hochgiftig, da sie das Pflanzengift Amygdalin enthalten, das im Magen Blausäure abspaltet. Sie dürfen daher niemals roh verzehrt werden. Dennoch gibt es auch Kulturen mit Mandelbäumen der bitteren Sorte Prunus amygdalus amara, aus deren Kernen nach Entfernung der giftigen Stoffe Bittermandelöl hergestellt wird. Weitaus häufiger jedoch wird dieses Öl aus Aprikosenkernen gewonnen. Die klassischen ganzen, gehackten, gehobelten oder gemahlenen Mandeln sind unbedenkliche Süßmandeln, Sehr selten reift an einem Baum voller süßer Mandeln auch eine Bittermandel heran, die bei einem Anteil von weniger als zwei Prozent der Ernte jedoch ohne gesundheitliche Risiken mitverarbeitet werden können. Eine besondere Sorte, die in Deutschland wächst, ist die sogenannte Krachmandel. Bei ihr handelt es sich ebenfalls um eine Süßmandel, die mittelgroße und vor allem leicht zu „knackende" Früchte trägt.
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